Der angesprochene Wandel zu Prozessnetzwerken erfordert Mechanismen zum Auffinden der Web Services. Dazu können die Services in zentralen Repositories (inkl. Schnittstellenbeschreibung, Leistungsumfang, etc.) registriert werden. Der dazu geschaffene Standard und das gleichnamige globale Register ist UDDI . UDDI entspricht einem „Telefonbuch" mit weissen, gelben und grünen Seiten. Die Seiten beinhalten folgende Informationen:
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Der Verzeichnisdienst UDDI setzt sich aus mehreren UDDI Nodes zusammen, welche ihre Daten untereinander abgleichen und von einzelnen Unternehmen betrieben werden. So können z.B. Service Provider die von ihnen angebotenen Web Services bei einem beliebigen UDDI Node registrieren. Durch die Replikation der Daten können die registrierten Services dann auch bei Suchanfragen an einen anderen UDDI Node gefunden werden.
Die Kommunikation mit einem UDDI Verzeichnis erfolgt über SOAP, die Schnittstellen von UDDI sind in WSDL beschrieben. Im Weiteren wird von den am globalen UDDI Verzeichnis beteiligten Unternehmen auch eine Web-Oberfläche in Form von HTML-Formularen für das Registrieren und Suchen von Unternehmen und Web Services angeboten.
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Wie die papierbasierten „Gelben Seiten" bietet UDDI eine Datenbank von Service Providern, welche eine Suche nach Geschäftsart ermöglicht. Zudem besteht die Möglichkeit, eine Suche nach Firmenname oder -standort abzusetzen.
Damit auf UDDI programmunterstützt zugegriffen werden kann, wurden entsprechende APIs definiert, welche über SOAP angesprochen werden können.
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Die SOAP Antwort auf eine entsprechende UDDI Anfrage, wird als XML Datenstruktur zurückgeliefert. UDDI akzeptiert verschiedene Datenstrukturen, welche unter http://www.uddi.org/ beschrieben werden. In diesem Abschnitt wird lediglich ein kleiner Ausschnitt dieser Datenstruktur abgebildet.
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Quelle: CC eGov Berner Fachhochschule (http://webservice.iwv.ch) |
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