| ASCII | |
Abkürzung von "American Standard Code for Information Interchange",
einem in der ANSI-Norm X3.4-1968 genormten Standardzeichensatz.
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| Auflösung | |
Die kleinste Breite eines Strichs, die ein Barcodedrucker drucken bzw.
ein Barcodeleser lesen kann.
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| Balken | |
Ein einzelner horizontaler oder vertikaler Strich, also das dunkle Element eines Barcodes.
Seine binäre Wertigkeit ist Eins.
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| Barcode | |
Buchstaben, Symbole oder Ziffern, die einer bestimmten Vorschrift folgend in eine
Sequenz von Strichen und Lücken umgewandelt sind. Diese Striche und Lücken haben feste Breiten.
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| Barcodedichte | |
Gibt die Anzahl der pro Längeneinheit darstellbaren Zeichen an. Sie wird meist
in "Characters per inch (cpi) = Zeichen pro Zoll" angegeben.
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| Bidirektionale Barcodes | |
Sie können sowohl in Vorwärtsrichtung als auch in Rückwärtsrichtung eingelesen werden.
Dies trifft für alle heute gängigen Barcodes zu. Erreicht wird diese Eigenschaft durch
Start- und Stopzeichen, mit denen der Barcode begrenzt wird.
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| Codierfläche | |
Die Codierfläche besteht aus einer Strichcodierung, zwei hellen Ruhezonen und einer
Klarschriftzeile. Die Strichcodierung enthält die verschlüsselte Information, bestehend
aus eingefärbten Strichen und nicht eingefärbten Lücken. Die Ruhezone befindet sich vor
und hinter der Strichcodierung und dient zur Abgrenzung des zu identifizierenden Objektes.
Die Klarschriftzeile befindet sich unter der Strichcodierung und stellt die gesamte
verschlüsselte Information in lesbarer Schrift dar.
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| Element | |
Sowohl die Striche als auch die Lücken eines Barcodes.
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| Fortlaufende oder kontinuierliche Codes | |
Bei diesen Barcodes tragen auch die Trennlücken Informationen.
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| Führungsbalken oder Trennbalken | |
Die überlangen Balken, die am Anfang, im Zentrum und am Ende der Barcodes EAN und UPC stehen.
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| Gewichtung | |
Zur Berechnung einer Prüfziffer dienen bestimmte mathematische Algorithmen.
Im allgemeinen werden die Nutzziffern addiert, nachdem sie zuvor mit einem bestimmten Faktor,
dem sogenannten Gewichtungsfaktor, multipliziert wurden. Beispiel: Die Nutzziffern lauten
12345, die Gewichtung ist 13131. Dann wird die erste Nutzziffer mit Eins, die zweite mit
drei, die dritte wieder mit Eins usw. multipliziert. Die Summe ergibt in diesem
Fall 27 (1 x 1 + 3 x 2 + 1 x 3 + 3 x 4 + 1 x 5). In diesem Zusammenhang ist auch der
Begriff Modulo (siehe darunter) von Bedeutung.
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| 1D-Codes | Lineare (einzeilige) Barcodes |
Lineare Barcodes bestehen aus einer Zeile mit Balken und Zwischenräumen.
Die Codes können mit einem Lesestift, einem CCD-Scanner oder einem Laserscanner gelesen werden.
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| Matrix - Codes | |
Matrixcodes (2D-Codes) bestehen aus polygonisch, meist viereckig (rund / oder anders geformt)
angeordneten Gruppen von Datenzellen mit einem typischen Orientierungssymbol (finder patterns),
an dem der Codetyp erkannt werden kann. Die Codes können mit einem 2D-Scanner gelesen werden.
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| Mehrbreitencodes | (vgl. Zweibreitencode) |
Bei Mehrbreitencodes bestehen die Strichcodes aus Elementen mit mehr als zwei Breiten.
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| Modul | |
Das schmalste Element eines Barcodes. Breite Striche und Lücken errechnen sich
als Vielfache eines Moduls.
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| Prüfziffern | |
Dienen der besseren Erkennbarkeit von Fehlern bei der Decodierung.
Bei einigen Barcodes sind Prüfziffern zwingend vorgeschrieben.
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| Selbstüberprüfende Barcodes | |
Anhand eines vorgeschriebenen Algorithmus ist es möglich, Strichcodes zu überprüfen.
Im allgemeinen wird hierzu der gleichmässige Aufbau der einzelnen Zeichen eines Codes
herangezogen, z. B. immer eine konstante Anzahl von Strichen und Lücken. Abweichungen
von diesem Aufbau werden als Fehler erkannt.
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| Stapelcode | stacked / gestapelte / mehrzeilige Barcodes |
Stapelcodes (stacked barcodes oder gestapelte Strichcodes) basieren auf Linearcodes,
die mit kurzen Strichlängen übereinander gepackt werden. Mit anderen Worten ein
Stapelcode besteht aus mehreren Zeilen mit Balken und Zwischenräumen. Sie haben
meistens ein gemeinsames Start- und Stopzeichen. Die Codes werden mit einem CCD-Scanner
oder einem Laserscanner zeilenweise gelesen. Der 2D-Scanner erkennt den Barcode als Gesamtsymbol.
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| Start- und Stopzeichen | |
Ermöglichen das Einlesen von Barcodes sowohl in Vorwärts- als auch in Rückwärtsrichtung.
Sie werden teilweise auch zur Feststellung der verschiedenen Barcodes herangezogen.
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| Strich | |
Das dunkle Element eines Strichcodes
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| Strichcodefeld | |
Das Strichcodefeld umfasst den gesamten für einen Barcode erforderlichen Bereich.
Dazu gehören neben den Strichen und Lücken des eigentlichen Barcodes auch die Start-
und Stopzeichen sowie die Ruhezonen vor und hinter dem Barcode. Die Ruhezonen grenzen
mehrere Barcodes voneinander ab, die in räumlicher Nähe zueinander stehen.
Ausserdem gehört die Klarschriftzeile zum Strichcodefeld.
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| Strichcodierung | |
Synonym für Strichcode / Barcode
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| Substitutionsfehler | |
Durch Beschädigung oder unsauberen Druck werden einzelne Zeichen eines Barcodes so verfälscht,
dass ein Lesegerät, das an dieser Fehlstelle angesetzt wird, einen anderen Barcode liest als
dort, wo diese Fehler nicht aufgetreten sind. Die Fehler wirken sich so aus, dass ein gültiges
Zeichen eines Barcodes durch ein anderes in diesem Barcode zulässiges Zeichen ersetzt
(substituiert) wird. Substitutionsfehler können nur durch Verwendung von Prüfziffern
erkannt werden.
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| Symbole | |
Alle Zeichen, die zur Erstellung eines Barcodes relevant sind. Dazu gehören die Daten,
Start- und Stopzeichen und die Prüfziffer.
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| Trennlücke | |
Die Lücke zwischen dem letzten Strich eines Zeichens und dem ersten Strich des
nächsten Zeichens eines diskreten Strichcodes
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| Verhältnis V | |
Der Wert, aus dem hervorgeht, wieviel mal breiter ein breites Element gegenüber einem
schmalen Element ist. Normalerweise ist das Verhältnis der breiten zu den schmalen
Elementen eines Barcodes 3:1. Ist ein breites Element beispielsweise 1,5 mm breit,
so hat das schmale Element demnach eine Breite von 0,5 mm.
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| Zeichen | |
Einzelne Elemente aus einer endlichen Menge von verschiedenen Elementen eines Zeichenvorrates,
die zur Darstellung von Informationen vereinbart wurden. Ein Zeichen kann eine einzelne Ziffer,
ein Buchstabe oder auch ein einzelner Barcode sein.
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| Zeichensatz | |
Die Gesamtheit aller Zeichen, die in einem Code verwendet wird.
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| Zweibreitencodes | vgl. Mehrbreitencodes |
Die Zeichen von Zweibreitencodes bestehen aus Elementen (Striche und Lücken)
mit zwei verschiedenen Breiten (Dick und Dünn).
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